Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Berrenrath besuchten Ende Oktober 25 Bürgerinnen und Bürger den Düsseldorfer Landtag. Nach strenger Einlasskontrolle erfolgte eine Einführungsveranstaltung in die Geschichte und die Abläufe des Landtages, sowie die Teilnahme an der Plenarsitzung.

Im persönlichen Austausch mit Thomas Okos MdL bot sich die Gelegenheit Themen direkt anzusprechen. Zum Abschluss fuhr die Besuchergruppe in die Innenstadt, wo man eine gesellige Zeit bei typischer Brauhausküche und Altbier verbrachte.

Seit vielen Jahren ist die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde St. Wendelinus integrativer Bestandteil im Leben von Dorfgemeinschaft und Pfarrgemeinde in Berrenrath. In enger Kooperation mit dem Jugendamt unterstützt die Stadt Hürth auch finanziell diese offene Jugendarbeit mit zwei Angeboten.

Zum einen öffnet der „Kidstreff“ wie gewohnt für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, jeden Dienstagnachmittag von 16 bis 17.30 Uhr. Die langjährige Leiterin Vera Henn freut sich über einen unverändert guten Zuspruch.

Zum zweiten war über sehr viele Jahre hinweg am Freitagabend die Tür des Undergrounds geöffnet, dem offenen Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene im Berrenrather Pfarrheim.

Mit der Katholischen Jugendagentur Köln (KJA) als anerkanntem Träger der freien Jugendhilfe hat die Kirchengemeinde St. Wendelinus nun einen sehr erfahrenen Partner an ihrer Seite, um das Angebot für Kinder und Jugendliche weiterzuentwickeln und auf professionelle Beine zu stellen.

Für die Leitung des Undergrounds konnte durch diese Kooperation mit Giuseppe Pappalardo ein Student der Sozialen Arbeit eingestellt werden, der pädagogische Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbringt.

Das „Underground“ in Berrenrath öffnet am Freitagnachmittag bis abends von 17 bis 21 Uhr für Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahre.

Giuseppe Pappalardo richtet sich in seiner Vorstellung an die Jugendlichen: „Das Underground soll für Euch Jugendliche ein Ort werden, sich zu treffen und vor allem Spaß zu haben. Für Euch gibt es zum Beispiel viele Gesellschaftsspiele, einen Billiard-Tisch, Kicker, Tischtennis oder Darts. Ihr könnt auch einfach vorbeikommen und hier mit Freunden chillen, etwas trinken.

Wenn Ihr Ideen für das Underground habt, sprecht mich einfach an. Auch wenn es um schulische Angelegenheiten oder irgendwelche Aktionen geht, die Euch interessieren. Dafür stehe ich euch auch gern jeden Freitag zur Verfügung. Kommt doch einfach am Freitag vorbei! Dann können wir uns direkt kennenlernen, Fragen klären und zusammen überlegen, wie wir das Underground zu Eurem Freitagsabendtreff gestalten können. Ich freue mich auf jede Einzelne und jeden Einzelnen von Euch!“

Die schon bisher vorhandenen Möglichkeiten wie Billard und Darts wurden bereits erneuert und durch WLAN komplettiert. Weitere Anschaffungen sollen nach den Wünschen der Jugendlichen folgen. Giuseppe Pappalardo konnte zudem eine Zusammenarbeit mit der von der Stadt Hürth auch für Berrenrath initiierten „Mobilen Jugendarbeit“ durch den Träger „Rheinflanke“ beginnen. Die Kirchengemeinde St. Wendelinus und die Dorfgemeinschaft hoffen, dass das neue Angebot viel Zuspruch und Interesse finden wird.

Unter dem Motto „Lerne deine Nachbarschaft besser kennen“ organisierte der CDU-Ortsverband Berrenrath eine Besichtigung in der Papierfabrik UPM (United Paper Mills) in Hürth-Knapsack.

Wer der Einladung folgte, erlebte einen hochinteressanten und informativen Werksbesuch.

Mit Spannung erwarteten die Besucher die Werksbesichtigung und so äußerte einer der Besucher: „Ich fahre tausendmal am Werk vorbei und hatte nie die Gelegenheit mal hinter die Kulissen zu schauen – und jetzt ist es soweit.“

Bereits seit 20 Jahren existiert die Papierfabrik in Knapsack. Derzeit werden 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, da der Automatisierungsgrad weit fortgeschritten ist. Das Werk gehört zu den modernsten in Europa und produziert Zeitungsdruckpapier, übrigens ausschließlich aus 100% Altpapier. Täglich werden ca.1.200 t Altpapier angeliefert, woraus bis zu 1.000 t Zeitungspapier pro Tag gefertigt werden. So kommt auch das Papier der Haushalte aus den blauen Tonnen hier an. Bis zu 7x lässt sich Altpapier recyclen. Hierbei werden zunächst papierfremde Bestandteile – das sind häufig Kunststoffe – vom Altpapier getrennt. So werden jährlich ca. 8.000 t Plastik aus den Rohstoffen entfernt. Ein weiterer wichtiger Prozessschritt in der Altpapieraufbereitung ist das Entfernen der Druckfarben von den Papierfasern.

Die Endprodukte der Papiermaschine, große Papierrollen, sind bis zu 90 t schwer. Sie werden zu kleineren Rollen für die Druckmaschinen verarbeitet und mit LKWs als auch mit Bahnverladung zum Kunden transportiert. Qualitätskontrolle wird großgeschrieben, sodass der Ausschuss unter 1 % liegt.

Aktuell investiert E.On auf dem Gelände in ein neues Kraftwerk, das UPM Hürth mit Dampf versorgen wird. Der Neubau, das blaue Gebäude, lässt sich von der Straße gut erkennen. Hier soll ab 2023 Biomasse verbrannt werden. Die prognostizierte Stromerzeugung von 20 MW wird zukünftig ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der dabei entstehende Dampf wird von der Papierfabrik zur Trocknung der Papierbahn genutzt.

Somit wird UPM Hürth künftig nahezu CO2-neutral produzieren.

Die Besucherinnen und Besucher hatten viele Fragen und waren sehr angetan von der offenen Kommunikation und dem Rundgang durch die Fabrikationshallen von der Altpapieranlieferung bis zum Abtransport der fertigen Papierrollen.

Bei bestem Wetter wurden die in 2020 vom CDU Ortsverband aufgestellten Bänke wieder auf Vordermann gebracht.

Zuerst wurden die Bänke gut abgeschliffen und im Anschluss mit einem ordentlichen Anstrich versehen. Das Umfeld der Bänke wurde ebenfalls von Wildwuchs, Müll und Unrat befreit. Unter anderem wurden alte Eimer, die als Mülleimer umfunktioniert wurden, entfernt, da diese von keinem geleert werden und somit nur zu einer weiteren Vermüllung führen.

zum Besuch der UPM Papierfabrik Hürth Knapsack

Liebe Berrenratherinnen und Berrenrather,

unter dem Motto „Lerne deine Nachbarschaft besser kennen“ möchten wir Sie zu der geplanten Besichtigung der UPM Papierfabrik in Hürth Knapsack einladen. Die Besichtigung findet statt am Dienstag, den 4. Oktober von 13.30 bis ca. 15 Uhr.

Treffpunkt ist an der Eingangspforte UPM, Bertramsjagdweg 12, Hürth-Knapsack. Parkmöglichkeiten sind auf dem Behelfsparkplatz an der Werkseinfahrt 1 vorhanden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen älter als 14 Jahre alt und gut zu Fuß sein.

Anmeldung bitte bis zum 30.08.2022 bei

Raymond Damerow

Mobil 0160 90400056, rdamerow@t-online.de oder

Jennifer Knoke

Mobil 0177 7879803, knoke.jen@gmail.com

Bei bestem Wetter wurden die in 2020 vom CDU Ortsverband aufgestellten Bänke wieder auf Vordermann gebracht. Zuerst wurden die Bänke gut abgeschliffen und im Anschluss mit einem ordentlichen Anstrich versehen. Das Umfeld der Bänke wurde ebenfalls von Wildwuchs, Müll und Unrat befreit. Unter anderem wurden alte Eimer, die als Mülleimer umfunktioniert wurden, entfernt, da diese von keinem geleert werden und somit nur zu einer weiteren Vermüllung führen.

Wir gratulieren der 1. Mannschaft des FC Berrenrath 2015 e.V. zur gewonnen Meisterschaft in der Kreisliga C.

In der nächsten Spielzeit (Saison 22/23) werden jeweils eine D-, E-, F1-, F2- und eine G- Jungendmannschaft gemeldet.

Mit dem Aufstieg in die Kreisliga B hat der Verein die Weichen für eine weitere erfolgreiche Zukunft gestellt. Die Entwicklung in den letzten 7 Jahre spricht für sich. Gerade im Jungendbereich ist der Zulauf sehr groß.

Um diesen positiven Entwicklungsprozess weiter fortsetzen zu können, müssen jedoch die Rahmenbedingung rund um den Spielbetrieb weiter verbessert werden.

Mit dem Antrag der Koalitionsfraktionen CDU und Grüne im Ausschuss für Kultur, Bäder und Sport, den stark sanierungsbedürftigen Rasenplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, sollten diese Bedingungen weiter gefördert werden.

Am 22.06.2022 wurde dieser Antrag im Ausschuss einstimmig beschlossen.

Somit hat der FC Berrenrath nun planungssichert und kann sich weiter auf die sportlichen Ziele konzentrieren.

„Bereits seit zwei Jahren waren wir mit den Vertretern des FC Berrenrath im Austausch. Der Rasenplatz war Anfang der 2000er neu angelegt worden, wies jedoch immer erhebliche Mängel auf. Hierunter litt nicht nur die Qualität der Spielstätte, sondern auch die Verletzungsgefahr stieg erheblich, was ein Gutachter im vergangenen Jahr bestätigte. Ein neuer Platz musste her, diesen nun als Kunstrasen auszuführen, macht wirtschaftlich Sinn und ermöglicht die ganzjährige Bespielbarkeit“, freuen sich Petra Hüfken und Christoph Getz vom Ortsverband Berrenrath.

Mit Herz, Humor und Heimatliebe füllt Hermann Plog seit 40 Jahren das Amt des Küsters von St. Wendelinus Berrenrath aus. Ein Grund zum Feiern. Bei königlichem Wetter ehrte ihn die Pfarrgemeinde am 22. Mai würdevoll. Der Ortsverband Berrenrath gratuliert herzlich.

Unter dem Motto „Lerne deine Nachbarschaft besser kennen“ organisierte der CDU-Ortsverband Berrenrath im Mai eine Besichtigung im Chemiepark Knapsack.

Insgesamt folgten 24 Berrenrather Bürgerinnen und Bürger der Einladung und erlebten einen spannenden und informativen Vormittag.

Treffpunkt war das unter Denkmalschutz stehende Hürther Feierabendhaus in Hürth Knapsack, was bereits zum Gelände des Chemieparks gehört. Zu Beginn gab es einen Vortrag, in dem die Besucher umfangreich informiert wurden, welche Unternehmen auf dem 180ha großen Grundstück ansässig sind. Dazu zählen namhafte Unternehmen wie Bayer oder BASF, aber auch das norwegische Stromunternehmen Statkraft als eines von 30 Unternehmen am Standort. Insgesamt beschäftigt der Chemiepark 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Produziert werden viele Produkte des täglichen Lebens, wie zum Beispiel die Grundstoffe für Shampoo oder Duschgel, Pflanzenschutzmittel, Kunststofffenster oder auch Strom.

Nach der Präsentation ging es dann für die Besucher auf eine Busfahrt durch das Gelände, wo ein erfahrener Mitarbeiter des Chemieparks einen tollen Einblick in die einzelnen Unternehmen und deren Produkte gab. Gezeigt wurden u.a. die Verbrennungsanlage von Gewerbeabfällen zur Erstellung von Dampf. Auch über die Gefahr der Wildschweine oder anderer Tiere auf dem Gelände wurde berichtet.

Die Besucher waren sehr angetan von der informativen und gut organisierten Veranstaltung und nahmen einen guten Eindruck von dem Wirtschaftsstandort Chemiepark Knapsack mit.

Die Sonne scheint, eine junge Frau hängt draußen die nasse Wäsche ihrer zwei kleinen Kinder auf, während diese noch friedlich schlafen. Ein ganz normaler Frühlingsmorgen, könnte man meinen. Für diese Familie und so viele andere Menschen ist das Leben aktuell aber leider alles andere als normal, denn in ihrer Heimat – der Ukraine – herrscht Krieg. Nur mit dem Nötigsten bepackt, haben sie ihr Zuhause verlassen müssen und sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft gemacht. Dieser führte sie zu uns nach Berrenrath.

Dies machte im Ort schnell die Runde und in der Nachbarschafts-Gruppe war sofort klar: die Menschen dort brauchen Hilfe und sollen schnell Anschluss finden!

Geplant war eine kleine Osterüberraschung, um die neuen Nachbarn willkommen zu heißen.

Das Engagement war groß und die Überraschung geglückt! Anfangs noch sehr schüchtern, brach das Eis sehr schnell – trotz aller Sprachbarrieren. Als Dankeschön wurde die Gruppe zu deren Osterfest, dem orthodoxen Glauben nach eine Woche später als die katholische und evangelischen Kirchen es feierten, eingeladen. Man verbrachte zwei wirklich schöne Tage miteinander. Es wurde zusammen gesungen, gelacht, zur Musik von Modern Talking getanzt, aber auch geweint. Sehr emotionale Stunden, für alle Beteiligten.

Den Stein einmal ins Rollen gebracht, passierte in den darauffolgenden Tagen eine ganze Menge: dringend benötigte Kleidung wurde abgegeben, Sitzgelegenheiten für draußen organisiert, ebenso ein Grill, Bücher, eine Babybadewanne und Spielsachen für die Kinder. Den Kindern wurde es möglich gemacht, bei uns in Berrenrath in die Schule und in den Kindergarten zu gehen, ebenso haben einige der Eltern dadurch hier einen Job gefunden.

„Ihr habt unsere Abende lustiger und gemütlicher gemacht. Jetzt können wir uns jeden Tag draußen treffen, zusammen essen und Lieder mit der Gitarre singen. Wir freuen uns sehr, Freunde in Deutschland gefunden zu haben. Der Osterhase wirkt Wunder!“

Oft sind es eben die kleinen Dinge im Leben, die die größte Bedeutung haben.

Danke auch von uns, für Euren Einsatz und Euer Engagement!

Möchten Sie auch etwas spenden oder Kontakt dorthin aufnehmen?

Gerne helfen wir dabei!

Melden Sie sich einfach unter der 0177 7879803 (Ansprechpartnerin: Jennifer Knoke)